+++ 1,02 Milliarden Menschen leiden Hunger. Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung +++ 1% der Weltbevölkerung kontrolliert 40% des Weltvermögens +++ Rund 20% der Deutschen und 17% deutscher Führungskräfte praktizieren bereits spirituelle Techniken. Macht circa 800000 Manager, die meditieren oder Yoga betreiben +++ 80% unserer Energie werden immer noch durch die Verbrennung fossiler Ressourcen erzeugt +++ Der Lohn-Anteil am Volkseinkommen sank in Deutschland zwischen 1999 und 2007 von 72% auf 64% – zugunsten des Unternehmens- und Vermögensanteils +++ 70% des Frischwasserverbrauchs entfallen auf die Ackerbewässerung +++ 300 bis 400 Milliarden Euro würde die Bekämpfung des Klimawandels jährlich kosten. Zum Vergleich: Für den Irakkrieg gaben die USA insgesamt über 2 Billionen Euro aus +++ 44% der Deutschen meinen, dass sie ein gesundheitsbewusstes und nachhaltiges Leben führen. Diese Haltung vertritt vor allem die Generation 55 plus +++ Die Fläche Taiwans schwindet jedes Jahr um 2% +++


Ervin Laszlo

Ein Wunderkind nutzt die Erleuchtungsmomente beim Klavierspielen und wird zu einem der führenden Philosophen der Neuzeit und einem Anwalt der Erde – Wie die Systemtheorie des Ervin Laszlo Auswege aus der Krise aufzeigt

Der Fall Laszlo steht für die Misere des globalen Wissenschaftsbetriebs, ist Beispiel für einen eitlen Kampf der Egos. Allein der Eintrag über den Denker in der Internet-Bibliothek Wikipedia lässt er ahnen, dass er nicht überall wohlgelitten ist. Da heißt es unmittelbar in der ersten Zeile: »Ervin Laszlo ist ein ungarischer Vortragsreisender und Autor«. Vortragsreisender? Das kann alles sein.

Wissenschaftler, die sich in ähnlichen Forschungsfeldern aufhielten, kommen zu anderen Ehren. Alfred North Whitehead wird bei Wikipedia als »Philosoph und Mathematiker« bezeichnet. Talcott Parsons als »soziologischer Theoretiker«. Niklas Luhmann als »Soziologe und Gesellschaftstheoretiker«. Stephen Jay Gould als »Paläontologe, Geologe und Evolutionsforscher«. Ervin Laszlo muss sich damit zufrieden geben, als Vortragsreisender bezeichnet und wenige Zeilen später für seine weitreichenden Theorien zur Evolution biologischer Systeme kritisiert zu werden.

Die Hauptsache ist, dass ihm das nichts ausmacht und sein Denkwerk von vielen anerkannt wird. Spricht sein Schaffen – über 100 Bücher, über 300 Fachartikel, Lehraufträge an den Universitäten von Yale, Princeton und New York sowie jahrlange Beratertätigkeit bei der UNO und Gründung des Club of Budapest – doch für sich. Der Effekt der Einträge bei Wikipedia ist jedoch nicht zu unterschätzen. Hieraus speist sich das gefährliche Halbwissen ganzer Gesellschaften. Themen können beschleunigt, aber genauso unterdrückt werden. Menschen, die nicht ins System passen, werden diskreditiert, etablierte Lehrmeinungen kaum um neue Erkenntnisse ergänzt. Denn mitwirken an dem sich ständig vergrößernden Almanach des Internetzeitalters kann jeder. Also auch die, denen bestimmte Positionen nicht passen. Zum Beispiel die von Ervin Laszlo. >>>

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