+++ 1,02 Milliarden Menschen leiden Hunger. Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung +++ 1% der Weltbevölkerung kontrolliert 40% des Weltvermögens +++ Rund 20% der Deutschen und 17% deutscher Führungskräfte praktizieren bereits spirituelle Techniken. Macht circa 800000 Manager, die meditieren oder Yoga betreiben +++ 80% unserer Energie werden immer noch durch die Verbrennung fossiler Ressourcen erzeugt +++ Der Lohn-Anteil am Volkseinkommen sank in Deutschland zwischen 1999 und 2007 von 72% auf 64% – zugunsten des Unternehmens- und Vermögensanteils +++ 70% des Frischwasserverbrauchs entfallen auf die Ackerbewässerung +++ 300 bis 400 Milliarden Euro würde die Bekämpfung des Klimawandels jährlich kosten. Zum Vergleich: Für den Irakkrieg gaben die USA insgesamt über 2 Billionen Euro aus +++ 44% der Deutschen meinen, dass sie ein gesundheitsbewusstes und nachhaltiges Leben führen. Diese Haltung vertritt vor allem die Generation 55 plus +++ Die Fläche Taiwans schwindet jedes Jahr um 2% +++


Dickson D. Despommier

Ein Mikrobiologe forscht fast sein ganzes Leben an einer einzigen Tierseuche. Sein Lebenswerk allerdings ist ein Projekt, das die Lösung für den drohenden Nahrungskollaps auf der Erde sein könnte: vertikale Agrarwirtschaft in Hochhäusern

Jede Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Menschen. Das entspricht einem jährlichen Zuwachs in Höhe der Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland. Rund sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde, wenn dieses Buch erscheint. Die UNO prognostiziert, dass es im Jahr 2050 über neun Milliarden sein werden.

70 Prozent aller Menschen werden dann in Ballungsräumen leben. Zurzeit sind es knapp 50 Prozent. Wie sollen diese Menschen versorgt werden, wo bereits jetzt jeder sechste Mensch an Unterernährung leidet? Die Weltgemeinschaft jedenfalls scheint seit Jahrzehnten nicht in der Lage, Nahrung gerecht zu verteilen. Es werden aber vor allem die natürlichen Grenzen sein, die uns in Zukunft beschäftigen werden, selbst wenn man helfen wollte, den Hunger und den Durst überall gleichermaßen einzudämmen. Die Landwirtschaft, wie sie bis dato betrieben wird, bietet keine wirklich nachhaltigen Lösungen. Sie ist am Limit. Ein Areal, das der Fläche Südamerikas entspricht, wird inzwischen weltweit für Agrarwirtschaft und Viehzucht verwendet. Verschärft wird die Situation durch immer häufiger ausfallende Ernten, die der Klimawandel hinwegfegt oder fortschwemmt, durch die Ausbreitung von Schädlingen sowie durch den zunehmenden Konkurrenzkampf zwischen Nahrungsmittel-, Tierfutter- und Biokraftstoff-Industrie. >>>

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