+++ 1,02 Milliarden Menschen leiden Hunger. Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung +++ 1% der Weltbevölkerung kontrolliert 40% des Weltvermögens +++ Rund 20% der Deutschen und 17% deutscher Führungskräfte praktizieren bereits spirituelle Techniken. Macht circa 800000 Manager, die meditieren oder Yoga betreiben +++ 80% unserer Energie werden immer noch durch die Verbrennung fossiler Ressourcen erzeugt +++ Der Lohn-Anteil am Volkseinkommen sank in Deutschland zwischen 1999 und 2007 von 72% auf 64% – zugunsten des Unternehmens- und Vermögensanteils +++ 70% des Frischwasserverbrauchs entfallen auf die Ackerbewässerung +++ 300 bis 400 Milliarden Euro würde die Bekämpfung des Klimawandels jährlich kosten. Zum Vergleich: Für den Irakkrieg gaben die USA insgesamt über 2 Billionen Euro aus +++ 44% der Deutschen meinen, dass sie ein gesundheitsbewusstes und nachhaltiges Leben führen. Diese Haltung vertritt vor allem die Generation 55 plus +++ Die Fläche Taiwans schwindet jedes Jahr um 2% +++


Aldo Berti

Ein von der Kirche enttäuschter Opernsänger entdeckt seine heilenden Kräfte und kehrt zum Glauben zurück – Wie sich Mensch und Gesellschaft mithilfe des Geistes kurieren können und zu einem harmonischen Miteinander finden

Iris Adami Corradetti war am Ende ihres Lebens eine kleine, zierliche Frau. Sie trug gern große, getönte Brillen und hatte schlohweißes, volles Haar. Sie entsprach dem Image einer betagten und distinguierten Operndiva. 1927 hatte sie an der Mailänder Scala debütiert und konnte sich bis 1946 den Status eines Superstars erarbeiten. Sie sang in über 100 Rollen. Nach dem Krieg heiratete sie einen Arzt und verabschiedete sich aus dem täglichen Bühnengeschäft. Doch der Oper blieb sie erhalten. Regelmäßig lud sie talentierte Sängerinnen und Sänger zu Meisterkursen, bis ins hohe Alter. José Carreras gehörte zu ihren Schülern.

1989, neun Jahre vor ihrem Tod, erklärte sie sich bereit, einem 25-jährigen, gut aussehenden deutschen Bassbariton Unterricht zu geben. Sein Name, klangvoll: Aldo Berti. Es war keine normale Begegnung, damals in Corradettis Wohnung in Padua. Mit dem ersten Handschlag hatte die Grande Dame bemerkt, dass ihr Gast aus Germania eine Besonderheit in sich trug. Corradetti wurde geplagt von einer schweren Erkrankung der Bronchien. Sie war ans Bett gefesselt, hatte aber Bedienstete, die für das Nötigste sorgten.

Aldo Berti traute seinen Ohren nicht, als sie eines Tages zu ihm sagte: »Aldo, hai le mani curanti. Mettimele su!« – »Aldo, du hast heilende Hände. Leg' sie mir auf!« Was sollte er tun. Den Wunsch einer Diva abschlagen? Zitternd ließ er seine Finger auf ihrer Brust ruhen. Sie atmete ein paar Mal tief durch und musste plötzlich schwer abhusten. Dazu war sie vorher nicht in der Lage gewesen. Schleim hatte sich gelöst. Fortan wieder holte Berti das Ritual bei seiner Lehrerin, jeden Tag für zehn Minuten. Immer unmittelbar nach dem Handauflegen brach sie in ein befreiendes Husten aus. Nach einer Woche stand sie auf, genesen, ohne Medikamente. Wer war dieser Aldo Berti? >>>

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