+++ 1,02 Milliarden Menschen leiden Hunger. Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung +++ 1% der Weltbevölkerung kontrolliert 40% des Weltvermögens +++ Rund 20% der Deutschen und 17% deutscher Führungskräfte praktizieren bereits spirituelle Techniken. Macht circa 800000 Manager, die meditieren oder Yoga betreiben +++ 80% unserer Energie werden immer noch durch die Verbrennung fossiler Ressourcen erzeugt +++ Der Lohn-Anteil am Volkseinkommen sank in Deutschland zwischen 1999 und 2007 von 72% auf 64% – zugunsten des Unternehmens- und Vermögensanteils +++ 70% des Frischwasserverbrauchs entfallen auf die Ackerbewässerung +++ 300 bis 400 Milliarden Euro würde die Bekämpfung des Klimawandels jährlich kosten. Zum Vergleich: Für den Irakkrieg gaben die USA insgesamt über 2 Billionen Euro aus +++ 44% der Deutschen meinen, dass sie ein gesundheitsbewusstes und nachhaltiges Leben führen. Diese Haltung vertritt vor allem die Generation 55 plus +++ Die Fläche Taiwans schwindet jedes Jahr um 2% +++


Marcelo C. de Andrade

Mit den Verursachern gegen die Umweltvernichtung – Wie ein ehemaliger Arzt Großkonzerne und das Geldmonopol ins Boot holt, um mit seiner Organisation Pro Natura eine Erde in Nachhaltigkeit zu erschaffen

Das 200 Kilometer breite Nigerdelta im Süden Nigerias gehört zu den am meisten geschundenen Regionen der Welt. Nirgendwo auf dem afrikanischen Kontinent zeigen sich die Konsequenzen eines werte- und rücksichtslosen Raubtierkapitalismus so konzentriert wie dort. Seit 1956 der erste Tropfen Öl gefördert wurde, stolpert das Land von einer Krise in die nächste, während sich die Lage in dem 70000 Quadratkilometer großen Fördergebiet zwischen Burutu und Opobo immer weiter verschärft. Vor allem europäische und amerikanische Ölkonzerne verdienen Milliarden an den Quellen vor der Küste, aus denen in Spitzenzeiten zwei Millionen Tonnen Rohöl pro Tag gepumpt werden. Derweil opfern die wechselnden Regimes ihre entrechtete Bevölkerung, um die Ölproduktion sicherzustellen, denn die korrupten Regenten verdienen kräftig mit. Hunderte von Rebellen und Bürgerrecht lern – der berühmteste von ihnen war der 1995 hingerichtete Ken Saro-Wiwa – verloren ihr Leben, 30 Millionen Menschen jede Lebensperspektive.

Obwohl seit fünf Jahrzehnten riesige Gewinne aus dem Erdboden vor Nigeria sprudeln, ist das Nigerdelta die ärmste und am meisten vernachlässigte Region des Landes. Bevölkerung, Land und Wasser sind Opfer des ausbeuterischen Paktes zwischen Regierung und Industrie geworden. Kontinuierlich fließt Öl ins Meer und in die Arme des Niger, der Boden ist verseucht, die Luft durch das Abfackeln des nebenbei an die Erdoberfläche geförderten Gases schwer belastet. Die Kriminalität hat in den vergangenen Jahren exponentiell zugenommen, Pipelines werden angezapft und gesprengt, Angestellte der Spritkonzerne regelmäßig entführt. Es herrscht die blanke Anarchie.

In diese fast aussichtslose Situation mischt sich 1997 ein völlig unbekannter Brasilianer ein, noch nicht einmal 30 Jahre alt, als Arzt und ehemaliger Olympionik dazu völlig fachfremd. Doch Marcelo C. De Andrade bietet Auswege. >>>

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